Pokhara Himalaya Golf Club

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Pokhara Himalaya Golf Club

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Eine Golfreise zum Himalaya Golf Club

Hima­la­ya Golf Club in Nepal.

Eini­ge Golf­plät­ze (z. B. Sand Hills) schei­nen mühe­los auf einem beson­de­ren Grund­stück ent­stan­den zu sein, wäh­rend ande­re auf ein Design der Super­la­ti­ve set­zen, um dem Gol­fer das Gefühl zu geben, dass er auf einem beson­ders guten Platz spielt. In Friar’s Head zum Bei­spiel sor­gen Coo­re und Crens­haws meis­ter­haf­te Stre­cken­füh­rung und die Lie­be zum Detail, mit der sie die ver­schie­de­nen Tei­le des Gelän­des mit­ein­an­der ver­bin­den, dafür, dass der Gol­fer das 18. Grün in dem Glau­ben ver­lässt, dass das Gelän­de für den Golf­sport prä­de­sti­niert ist, obwohl es in Wirk­lich­keit gro­ßer Anstren­gun­gen und Fan­ta­sie bedurf­te, um die­sen Ein­druck zu erwecken.

Der Hima­la­ya Golf Cour­se außer­halb von Pok­ha­ra, Nepal, fällt in die letz­te Kate­go­rie, denn der Gol­fer glaubt, dass er auf einem der weni­gen wirk­lich über­wäl­ti­gen­den Plät­ze spielt, die es auf der Welt gibt. Der Gol­fer hat Recht, aber die­ser Ort hat nicht gera­de um einen Golf­platz gebet­telt. Viel­mehr bedurf­te es immenser Vor­stel­lungs­kraft und Krea­ti­vi­tät, um den Platz zu pla­nen, zu ent­wer­fen und zu bau­en und ihn dann immer wei­ter zu ver­fei­nern. Und zu allem Über­fluss wur­den die Pla­nungs- und Bau­ar­bei­ten von Ama­teu­ren ohne jeg­li­che Erfah­rung in der Bran­che durchgeführt!

Der Platz ver­dankt sei­ne dra­ma­ti­schen Erleb­nis­se Major Ram Gurung, einem Gurkha, der 30 Jah­re lang in der bri­ti­schen Armee dien­te, bevor er sich 1994 nach Pok­ha­ra zurück­zog, um den Platz zu ent­wer­fen und zu bau­en. Major Gurung ist einer der weni­gen Gurkhas, die jemals die Roy­al Mili­ta­ry Aca­de­my in Sand­hurst in Eng­land absol­viert haben und war der ers­te Nepa­li, der bei den bri­ti­schen Gurkhas mit dem Golf­sport begann. Er erreich­te ein Han­di­cap von 8 und war Sekre­tär der Bri­ga­de of Gurkhas Gol­fing Socie­ty, als er in Hong­kong sta­tio­niert war.

Kurz vor sei­ner Pen­sio­nie­rung wur­de Major Gurung gebe­ten, über ein neu­es Resort außer­halb von Pok­ha­ra zu bera­ten. Das Resort soll­te nur 30 Hekt­ar groß sein, und er riet den Eigen­tü­mern, einen Pitch-and-Putt-Platz zu bau­en, aber nicht mehr, da die Flä­che begrenzt war. Die ursprüng­li­chen Part­ner waren über die­se Nach­richt ent­täuscht, luden ihn aber trotz­dem ein, das Gelän­de zu besich­ti­gen. Wäh­rend die Eigen­tü­mer ein fla­ches Gelän­de am Ran­de eines Can­yons im Sinn hat­ten, erzählt Major Gurung von sei­nem ers­ten Eindruck:

Als ich das Gelän­de des Resorts besich­tig­te und buch­stäb­lich über die­ses rohe, unver­fälsch­te Can­yon-Land stol­per­te, durch das ein Hima­la­ya-Fluss fließt, war mei­ne ers­te Reak­ti­on: “Hier ist die Mög­lich­keit, einen Neun-Loch-Meis­ter­schafts­platz anzu­le­gen. Kannst du das Land erwer­ben?” Das Land wur­de dann auch erworben.

Der Archi­tekt Ron Fream, ein Ame­ri­ka­ner, der Nepal min­des­tens 20 Mal besucht hat und sowohl den Hima­la­ya Golf Cour­se als auch den Yeti’s Golf Cour­se im Ful­bari Resort (eben­falls in der Nähe von Pok­ha­ra) pro bono betreut hat, schreibt sogar, dass Major Gurung “einen Golf­platz kon­zi­piert hat, den kein ande­rer hät­te anle­gen kön­nen” und beschreibt die Per­spek­ti­ve des Gol­fers: “Du hast begon­nen, die Schwin­del erre­gen­de Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit zu bestau­nen, wenn du Loch für Loch in den Grund der Schlucht hin­ab­steigst. Jetzt ragen die stei­len Wän­de auf bei­den Sei­ten empor.”

Major Gurung war von der Mög­lich­keit, einen beson­de­ren Golf­platz zu schaf­fen, so begeis­tert, dass er sich als Part­ner an dem Pro­jekt betei­lig­te, den Platz ent­warf und den Bau über­wach­te. Mit sei­nem Hin­ter­grund als Gol­fer und sei­nem gro­ßen Inter­es­se an Gar­ten- und Land­schafts­bau war er die logi­sche Wahl für das Pro­jekt, da es im Umkreis von 1000 Mei­len an pro­fes­sio­nel­len Archi­tek­ten und Bau­un­ter­neh­mern mangelte.

Wie ist er dann an das Pro­jekt her­an­ge­gan­gen? Er ant­wor­tet: “Mein Haupt­an­lie­gen bei der Gestal­tung des Plat­zes war es, mit der Natur zu flie­ßen und die Sin­ne des Gol­fers durch das Geräusch und den Anblick von Flüs­sen und Can­yon­rän­dern so weit wie mög­lich zu fordern.”

Es über­rascht nicht, dass er sich von zwei der dra­ma­tischs­ten, aber auch stra­te­gischs­ten Löcher im Golf­sport inspi­rie­ren ließ: Das 16. in Cypress Point und das 17. auf dem Old Cour­se in St. Andrews. Sein Ver­weis auf das Rau­schen des Bija­ya­pur-Flus­ses, der durch den Can­yon fließt, ist kei­ne Über­trei­bung – man kann den wil­den Fluss, der die Schnee­schmel­ze aus dem Anna­pur­na-Gebir­ge abführt, tat­säch­lich aus meh­re­ren hun­dert Metern Höhe am Rand des Can­yons hören. Ein domi­nan­tes, natür­li­ches Geräusch ist eine wun­der­ba­re Ergän­zung für jeden Golf­platz, wie Lieb­ha­ber von Golf am Meer bestä­ti­gen kön­nen. Aller­dings muss der Gol­fer beim Über­que­ren des rau­schen­den Flus­ses an eini­gen Stel­len Vor­sicht wal­ten las­sen, genau wie bei einer Himalaya-Wanderung.

Der Plan war, neun Löcher zu bau­en und dann zu erwei­tern, in der Hoff­nung, eines Tages 18 Löcher zu haben. Die ursprüng­li­chen neun Löcher, deren Fer­tig­stel­lung “vier Jah­re rei­ne Hand­ar­beit” erfor­der­te, bestan­den aus den jet­zi­gen Löchern 1–3, einer län­ge­ren Ver­si­on des jet­zi­gen 5. Lochs, den jet­zi­gen Löchern 6 und 10, dem jet­zi­gen Loch 13 von einem Abschlag auf der ande­ren Fluss­sei­te (in der Nähe des jet­zi­gen 10. Grüns) und den jet­zi­gen Löchern 14 und 15. Obwohl es ver­lo­ckend wäre, mit einem sol­chen Neun-Loch-Platz auf­zu­hö­ren, der mit jedem Neun-Loch-Platz der Welt kon­kur­riert, woll­ten Major Gurung und sei­ne Part­ner mehr Löcher bau­en. Zum einen, weil es noch mehr groß­ar­ti­ge Löcher zu bau­en gab, und zum ande­ren, um den Platz als Rei­se­ziel zu eta­blie­ren (denn, ob zu Recht oder zu Unrecht, Gol­fer sind eher bereit, einen 18-Loch-Platz zu spie­len als einen 9‑Loch-Platz).

Major Gurung füg­te geschickt das vier­te Loch mit nur einem Schlag ein, ver­leg­te den Abschlag für das alte vierte/neue fünf­te Loch und füg­te die Löcher 7–9, 11–12 und 16 auf einem zuvor unge­nutz­ten Grund­stück hin­zu. An den Löchern 1 und 2 wur­de auf jedem Grün ein zwei­tes Loch gesto­chen, so dass die Spie­ler die­se Löcher erneut spie­len muss­ten, um 18 zu errei­chen. Auf dem Papier klin­gen die­se Ergän­zun­gen zum Errei­chen von 18 Löchern zwar gezwun­gen, aber in der Aus­füh­rung ist das Design naht­los gelun­gen. (Obwohl es vom 15. Grün bis zum 16. Abschlag einen ordent­li­chen Anstieg aus der Schlucht gibt, weiß der Gol­fer, dass er irgend­wann aus der Schlucht klet­tern muss (wie er es frü­her am Ende sei­ner Run­de getan hat), und es macht ihm nichts aus, denn der 16. Abschlag ist wohl der dra­ma­tischs­te im gan­zen Golf­sport). Major Gurung beschreibt die Erwei­te­rung so: “Wir haben es geschafft, den Platz zu erwei­tern, ohne das Gesamt­lay­out zu zerstückeln.”

Die Erwei­te­rung von 9 auf 16 Löcher ist vor allem des­halb bemer­kens­wert, weil die ursprüng­li­chen neun Löcher ohne die Gewiss­heit ange­legt wur­den, dass mehr Grund­stü­cke zur Ver­fü­gung ste­hen wür­den, um mehr Löcher zu ermög­li­chen. Daher wur­den die ursprüng­li­chen neun Löcher als die best­mög­li­chen neun Löcher kon­zi­piert, und die nach­fol­gen­den Löcher muss­ten um sie her­um ange­legt wer­den. Die Tat­sa­che, dass die meis­ten Besu­cher nicht wis­sen, dass der Platz nicht zur glei­chen Zeit ange­legt wur­de, ist ein Beweis für Major Gurings Arbeit.

Das Grund­stück, das ursprüng­lich für einen Teil der hin­te­ren Neun vor­ge­se­hen war, wur­de erschlos­sen, daher die heu­ti­gen 16 Löcher. Auch wenn sich eini­ge Golf­plät­ze wei­gern, die Stan­dards von 9 oder 18 Löchern ein­zu­hal­ten (z. B. Shis­ki­ne mit sei­nen 12 Löchern), ist es ein ver­nünf­ti­ges Ziel für den Hima­la­ya Golf Cour­se, die vol­len 18 Löcher zu haben, und auf dem vor­han­de­nen Grund­stück ist auch noch Platz dafür (z. B. viel­leicht ein neu­es Loch zwi­schen 11 und 12 oder zwi­schen dem 15.) Es ist lobens­wert, dass die Besit­zer, obwohl es von Anfang an einen lang­fris­ti­gen Plan gab, die Geduld auf­ge­bracht haben, den Platz gut rei­fen zu las­sen und abzu­war­ten, wie sich die Ände­run­gen aus­wir­ken, bevor wei­te­re Schrit­te unter­nom­men werden.

Wäh­rend eini­ge moder­ne Golf­plät­ze die Sin­ne mit einem “Signa­tu­re Hole” nach dem ande­ren zu bom­bar­die­ren schei­nen, gelingt es dem Hima­la­ya Golf Cour­se, obwohl er absicht­lich dra­ma­tisch ist, die musi­ka­li­schen Höhe­punk­te aus­zu­spa­ren: Der Blick vom 3. Abschlag, wenn der Gol­fer zum ers­ten Mal in den Can­yon hin­un­ter­spielt; das Insel­grün am 6. Abschlag; der 7. Abschlag auf der ande­ren Sei­te des Flus­ses; der ers­te Blick auf das 10. Grün, nach­dem man vom Fair­way hin­auf­ge­klet­tert ist; das 13. Grün, das zwi­schen einem Fels­vor­sprung auf der rech­ten Sei­te und dem Fluss auf der lin­ken Sei­te liegt (mit der schrof­fen Can­yon­wand direkt hin­ter dem Fluss); der Blick auf das 15. Wie so oft bei wirk­lich groß­ar­ti­gen Plät­zen denkt der Spie­ler oft: “Das kann doch nicht so wei­ter­ge­hen”, um dann begeis­tert zu sein, wenn es doch so ist. Für den Autor ermög­li­chen die oben erwähn­ten Höhe­punk­te genau das.

Ein fas­zi­nie­ren­der Aspekt des Designs ist, dass eini­ge Ele­men­te (z. B. der uner­war­te­te Abschlag den Hügel hin­un­ter zum blin­den 15. Grün) auch gut nach Cru­den Bay pas­sen wür­den. Sol­che tra­di­tio­nel­len, lus­ti­gen Ele­men­te des schot­ti­schen Links­golfs in einer Fluss­schlucht in Nepal anzu­tref­fen, ist sur­re­al. Fream beschreibt den Platz als “rau­es, schrof­fes Golf, wie ich es mir in Schott­land um 1850 vor­stel­le. So unkon­ven­tio­nell wie nur mög­lich, ein Bei­spiel für natür­li­ches Golf”.

Bis­her wur­de in die­sem Bericht die spek­ta­ku­lä­re (ein unpas­sen­des Adjek­tiv) Aus­sicht, die der Platz einen Teil des Jah­res genießt, kaum erwähnt (vor allem im Spät­herbst und Win­ter, wenn der Platz geöff­net ist). An kla­ren Tagen bie­tet das Anna­pur­na-Mas­siv eine Kulis­se, die in der Welt des Golf­sports ihres­glei­chen sucht. Drei (!!) der vier­zehn Acht­tau­sen­der der Welt sind zu sehen. 

Die Grün­de für die­se Aus­las­sung sind, dass (1) die Ber­ge wäh­rend des Besuchs des Autors nicht zu sehen waren und (2) die Kulis­se nur das Sah­ne­häub­chen auf dem Kuchen ist und nicht ent­schei­dend für die Grö­ße des Plat­zes. Selbst an einem duns­ti­gen Tag lässt der Platz den Gol­fer über sein Design und die Schluch­ten­land­schaft stau­nen; an einem kla­ren Tag besteht die Gefahr einer Reiz­über­flu­tung, so stark ist das Erleb­nis. Fream fasst die­ses Gefühl mit den Wor­ten zusam­men: “ ‘Golf mit Aus­sicht’ wäre eine Untertreibung”.

Die­ses Platz­pro­fil wäre nicht voll­stän­dig ohne einen Hin­weis auf die Platz­be­din­gun­gen. Es über­rascht nicht, dass der Platz ein knap­pes Bud­get für die Instand­hal­tung hat. Die Löcher auf den Put­ting-Greens wer­den zum Bei­spiel viel­leicht ein­mal im Monat bewegt. Ron Fream bemerkt: “Die hand­ge­fer­tig­ten Grüns wur­den von Sand auf eine Art Tifdwarf-Ber­mu­da-Gras umge­stellt. Bei einem Besuch wur­de Paspalum gelie­fert, um zu sehen, wie die­ses Gras auf den Fair­ways mit dem ört­li­chen Kuh­gras und der Vieh­wei­de kon­kur­rie­ren kann. Die Pfle­ge ist nach wie vor ein­fach. Ein­hei­mi­sche Frau­en zup­fen von Hand Unkraut und har­ken Bun­ker. Die Grüns wer­den heut­zu­ta­ge mit einem Motor­mä­her gemäht, aber zwei Män­ner müs­sen den Mäher auf ihren Schul­tern von Loch zu Loch tra­gen. Das Gras auf den Fair­ways wird je nach Nie­der­schlag und Wei­de­gang der Tie­re gemäht.”

Die meis­ten Löcher in der Schlucht haben Zäu­ne um die Grüns, um die Scha­fe, Rin­der und Büf­fel (die auch für einen Groß­teil der Platz­pfle­ge ver­ant­wort­lich sind) fern­zu­hal­ten. Pok­ha­ra liegt fast 2500 Fuß über dem Mee­res­spie­gel und hat ein sub­tro­pi­sches Kli­ma. In Kom­bi­na­ti­on mit den gerin­gen Nie­der­schlä­gen, die in die­ser Gegend fal­len, ergibt sich ein fas­zi­nie­rend har­ter Platz (z. B. ist der Pitch über den Fluss zum klei­nen, eng ver­tei­dig­ten 12.) Letzt­end­lich plant der Platz, sei­ne Fair­ways auf Zoy­sia umzu­stel­len, um eine bes­se­re Gras­nar­be zu erhal­ten und es den Gol­fern zu ermög­li­chen, den Ball so zu spie­len, wie er liegt.

Hima­la­ya Golf Cour­se Video
Erik reist nach Pok­ha­ra, Nepal, um auf dem Hima­la­ya Golf Cour­se zu spie­len, einem Platz, den du noch nie gese­hen hast. Adven­tures in Golf führt dich um die Welt an Orte, von denen du nie gedacht hät­test, dass es Golf gibt. Von den Slums von Mum­bai bis zu einem Gefäng­nis in Loui­sia­na ist dem Mode­ra­tor Erik Anders Lang kein Aben­teu­er zu krass.
Video Tran­skript Deutsch

Hal­lo, ich bin Eric und dies ist defi­ni­tiv
Aben­teu­er im Golf und ich habe kei­nen gro­ßen
eine Vor­stel­lung, denn wir soll­ten
heu­te eigent­lich gar nicht hier sein soll­ten.
aber ich kann mit Sicher­heit sagen, dass dies der
der cools­te Golf­platz ist, auf dem ich je war.
irgend­wie haben wir Bord­kar­ten und jetzt
gehen wir los, das ist ver­rückt
Ich habe kei­ne Ahnung, was mich erwar­tet – das
Das Aben­teu­er beginnt immer auf dem Roll­feld
vol­le Golfrun­den an einem Tag 207 Schlä­ge
Star­te dei­ne Uhr, wir soll­ten gehen, dan­ke
Du willst als Ers­ter gehen, Sir, war­um soll­test du
War­um soll­test du jemals mit dem Gol­fen auf­hö­ren? Es ist defi­ni­tiv ein
Aben­teu­er.

In unse­rer letz­ten Fol­ge reis­ten wir zum
den Roy­al Nepal Golf Club, wo wir
über einen ande­ren Golf­platz in Nepal
Das ist ziem­lich toll
Magst du Kath­man­du? Ja, soll­ten wir gehen?
nach Pok­ha­ra fah­ren? Ist der Golf­platz schön?
Ja, der Golf­platz heißt Hima­la­y­an
Golf Club fast jeder, mit dem wir gespro­chen haben
sag­ten, er sei anders als alle ande­ren Golf­plät­ze
Golf­platz der Welt und nicht der Typ, der ein
Ein Aben­teu­er, das wir nicht ableh­nen woll­ten, wir haben unse­re Flü­ge ver­scho­ben
und wir waren auf dem Weg nach Puca­ra
Die ande­re Sei­te des Flug­ha­fens von Kath­man­du
die inlän­di­sche Seite

Angeb­lich ist dies einer der schöns­ten
epischs­ten Golf­plät­ze der Welt sein.
sol­len wir uns über so etwas wie die
rie­si­ge Krab­ben­la­sa­gne
Die Aben­teu­er wer­den ein­fach immer
kom­pli­zier­ter, es wird immer abge­le­ge­ner
unser loka­ler Pro­du­zent Dine­sh
hat eine Art Trans­port­mit­tel gefun­den und
Ich glau­be, das ist das Tor, das ist
das Tor hier, das ist ein mit Sta­chel­draht
Sta­chel­draht ver­schlos­se­nes Tor, das aus­sieht wie aus
aus Har­ry Pot­ter, wie geht es dir?
dich zu sehen
Ich grü­ße dich auch. Das kann nicht der Haupt­ein­gang sein.
Das kann nicht der Haupt­ein­gang sein, kannst du fra­gen?
Ein­gang
Das ist der Haupt­ein­gang, ja?
End­lich bin ich hier und bin gespannt, ob
ob der Platz dem Hype gerecht wird Bil­der
Tu es nicht, das ist der Golf­platz
Du ver­arschst mich

Das ist eine der schöns­ten Land­schaf­ten
die ich je beim Golf gese­hen habe, und ich habe viel gespielt.
viel gespielt und ich dach­te, wir hät­ten es gese­hen, weißt du?
und wir hat­ten mich, denn wenn du
da run­ter­schaust und das war’s
und wir soll­ten eigent­lich gar nicht kom­men
Bak­a­ra liegt an der Schwel­le zum
Hima­la­yas
sei­ne Höhe steigt in eini­gen Gebie­ten bis auf 24.000 Fuß
eini­gen Gebie­ten und hat eine der höchs­ten
Nie­der­schlags­ra­ten des Lan­des
Es ist also kei­ne Über­ra­schung, dass der Regen
kurz nach uns kommt

Es reg­net nicht so schlimm, ich habe es schon
Ich habe es schon schlim­mer gemacht, es ist der Mana­ger.
mor­gen früh wie­der­kom­men, aber es ist so
schön, so wie das Wet­ter gera­de ist.
das Wet­ter ist okay groß­ar­tig wir war­ten auf
der Mana­ger hat Beden­ken, dass wir
dass wir im Regen spie­len, aber er hat zuge­stimmt
sich mit uns zu tref­fen, um über den Platz zu spre­chen.
Wann wur­de der Platz gebaut, wir haben ihn
1998 ein Traum ja wir machen die
drei Jah­re lang gebaut, ja von
Hand, ja, mit der Hand ist er nicht dick, wie
wie vie­le Leu­te brauch­te man für den Bau des
Golf­platz zu bau­en, ich brau­che kei­ne 200 Leu­te, ich
ich mei­ne Schi­ka­nen okay hat drei Jah­re gedau­ert ja
Drei Jah­re haben wir auch gelernt, dass die
dass die Gebäu­de, die wir auf dem Weg hier­her gese­hen haben, Teil
Teil eines Resorts waren, das ursprüng­lich
geplant war, aber spä­ter
nach einem wirt­schaft­li­chen Abschwung auf­ge­ge­ben wur­de.
die unge­wöhn­lichs­ten, fan­tas­tischs­ten und
bizarrs­ten Golf­plät­ze der Welt wie konn­te ich noch nie
von die­sem Buch wird schnell klar, dass
dass wir nur abwar­ten, um zu sehen, ob der Him­mel
der Him­mel auf­klart der ver­steck­tes­te Kurs der Welt er
aber es ist zu spät, um noch ein­mal
Das gab uns die Gele­gen­heit für eine
ein kur­zes Spiel “Näher zum Loch” zu spie­len.
die drit­te Abschlag­box und spie­len gera­de
spie­len zu wel­chem Pete wel­ches Grün sechst
Grün spielt etwa 2:30 auf einen 250 Fuß lan­gen
Schot­ter, der gut ist
im Fluss fliegt der Ball nicht so weit
der Ball fliegt im nor­ma­len Leben nicht so weit.
pla­nen wir, am nächs­ten Tag wie­der­zu­kom­men
Regen oder Son­nen­schein zurück­zu­keh­ren, um sehr früh zu star­ten.
es sind bes­se­re Bedin­gun­gen, per­fekt son­nig
kei­ne Wol­ke am Him­mel außer ein paar
Nebel, was bes­ser ist als eine
bes­ser als eine Wol­ke am Him­mel Ich mei­ne, schau dir das an

Wir tref­fen uns heu­te Mor­gen mit dem Besit­zer und
und Kurs­de­si­gner Major Rom Garam.
einen gro­ßen Stuhl, der nicht in den
Gar­ten, ja

1994 wur­de Major Ron Garam gebe­ten, einen
einen Meis­ter­schafts­platz auf dem Gebiet
Umge­bung des Can­yons einen Meis­ter­schafts­platz
Rasen­mä­her, aber nach­dem er ihn per­sön­lich gese­hen hat­te
erkann­te er, dass der Can­yon selbst der
der per­fek­te Ort war.
eröff­ne­te er ihn mit neun Löchern, aber dann
aber dann wur­de der Platz auf 18 Löcher erwei­tert.
bevor wir abschla­gen, erklärt Major Rom, wie es
wie es sich anfühlt, auf die­sem außer­ge­wöhn­li­chen
Platz zu spie­len. Wenn du dort hin­gehst, fühlst du dich
als wür­dest du in eine Art Sta­di­on gehen
Sta­di­on und du hast das Gefühl, ich sag­te, du
von allen Sei­ten beob­ach­tet zu wer­den.
nichts Ver­gleich­ba­res. Ja, gut, und wie ent­schei­den wir
ent­schei­den wir, wer zuerst abschlägt?
Das bist du in jeder Spra­che gleich Spin
den Abschlag

Das sind die Momen­te im Leben, die man
die man nicht zwei­mal machen kann, also sind das ers­te und
zwei­te Loch sind ziem­lich harm­los, sie sind
irre­füh­rend, fast so wie ein
wie ein ech­ter Links­kurs, nicht schwer genug, aber
Rou­ti­ne-Par in Ord­nung und hier
Und hier wird’s rich­tig hef­tig Drit­tes Loch kur­zes
Par‑4 eini­ge der bes­ten Löcher der Welt sind
der Welt sind kur­ze Par-4-Löcher und die­ses ist
eines von ihnen ist sicher
Per­fekt, das sind mei­ne ers­ten Schrit­te hin­un­ter
in den Can­yon
Weißt du, was ich tun wer­de?
kurz und wenn du ein­sam bist
Du bist hier unten auf dem was ist das?
Was ist das für ein Fair­way, die­ses tol­le ach­te
Fair­way, hast du jemals so etwas gese­hen?
so etwas noch nie gese­hen? Ich glau­be, Golf ist
ein Sport, bei dem man zu Fuß unter­wegs ist, und
dies ist sozu­sa­gen der Meis­ter­schafts-Wan­der­platz.
Es ist ver­rückt zu den­ken, dass all
dass das alles von Hand ange­legt wur­de, ich kann mir nicht
Ich kann mir gar nicht vor­stel­len, wie viel Arbeit das gewe­sen sein muss.
und jetzt sind wir am Boden
Es fühlt sich prä­his­to­risch an, wenn man ein gutes
Echo hier unten Hal­lo, ich habe etwa fünf
echo

Als ob es etwas Schlech­tes wäre, dass ich
ein Gespür für die­ses Grün­zeug, du weißt schon
ziem­lich haa­rig das ist der Kopf das ist
rei­ner Stahl, das ist der schwers­te
Flag­gen­stock, den ich je in mei­nem Leben in die Hand
Wir sind also auf dem sieb­ten Platz
ein klei­nes Par‑3 wie in Peb­b­le Beach
Ich kann mit Sicher­heit sagen, dass ich noch nie über eine
über eine Brü­cke wie die­se gegan­gen
Ich weiß, wir haben schon so schnell
wir haben 72 Löcher an einem Tag gespielt wir haben
wir haben wil­de Aben­teu­er erlebt, das hier ist
alles auf ein­mal Ich bin so außer Atem, dass
unse­re Zeit hier neigt sich dem Ende zu, es ist
schwer zusam­men­zu­fas­sen, ich mei­ne, es ist ein­fach
es ist ein­fach zu schön, ver­stehst du, ich mei­ne
Das ist es jeden­falls, was wir jetzt tun

Alter, das ist brutal

Hier ist das Gäs­te­buch, was für eine tol­le
Idee, das ist an und für sich schon toll

Wie also lässt sich der Hima­la­ya Golf Cour­se zusam­men­fas­sen? Las­sen wir Tom Doak selbst das letz­te Wort haben:

Eine 11 fü den Himalayan Golf Course von Tom Doak persönlich
Eine 11 für den Hima­la­ya Golf Cour­se von Tom Doak persönlich

Golfurlaub Aktuell

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